1 In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte?
2 Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte
3 und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.
4 Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.
5 Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.
10 Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.
12 Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte?
13 Und wenn er es findet - amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.
14 So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.
Der Einladung unter dem Titel „ÖsterreicherInnen begegnen Menschen aus nah und fern“ waren rund 75 Menschen gefolgt, die sich bei herrlichem Wetter im Schatten des Pfarrgartens bei Kuchen und guter Musik unterhielten. Das Besondere: Von 0 bis 70 Jahren und von Paraguay über Österreich bis Afghanistan sowie von Frankreich bis Nigeria waren verschiedenste Nationen und Altersgruppen vertreten. Auch eine Gruppe BewohnerInnen des Betreuten Wohnens der Caritas in Andorf folgte der Einladung.
Wo war die Gemeinsamkeit bei so vielen verschiedenen Menschen? Alle sind im Innviertel zuhause – manche schon ewig, andere erst seit ein paar Jahren. Grund genug, sich gegenseitig kennenzulernen.
Neue Leute aus nah und fern kennenlernen, Freundschaften vertiefen, Sprache verbessern und gemeinsam gemütlich Zeit verbringen: An diesem Nachmittag wurden tatsächlich viele Brücken gebaut und in einer internationalen Atmosphäre Kaffee und Kuchen genossen. Beim Abschied kam mehrmals die Nachfrage: „Wird es so etwas wieder geben?“ Man wird sehen...
Katharina Mantler



