1 In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte?
2 Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte
3 und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.
4 Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.
5 Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.
10 Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.
12 Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte?
13 Und wenn er es findet - amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.
14 So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.
Mit tiefgründigem Witz schildert der Film das Schicksal des nigerianischen Asylwerbers Diallo, der bei der gut gestellten Münchner Familie Hartmann Aufnahme findet. Er verschweigt nicht die Schwierigkeiten und Spannungen bei der Integration von Menschen aus fremden Kulturkreisen und Religionen in Europa. Aber er geht die Sache von der menschlichen Seite an und zeigt, dass fremde Menschen nicht nur eine Last, sondern vielfach eine Bereicherung darstellen. Er schildert das Erleben, die Missverständnisse und Zweifel ebenso wie die Zuneigung und den guten Willen aller Beteiligten. Situationen, die vielleiht der eine oder andere Asylwerber oder Helfer unter den Besuchern in ähnlicher Weise erlebt hat.
Mit Fingerfood, zubereitet von Asylwerbern aus Taufkirchen, und Getränken vom KBW Taufkirchen klang der Abend aus.











